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Feuerwehr

Dieser Text beschreibt Feuerwehr.


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Feuerwehr Artikel

Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr in dem Einsatz

Notrufnummern

Deutschland 112
Österreich 122
Schweiz und Liechtenstein 118, zunehmend auch 112
Südtirol 115


Arten

Freiwillige Feuerwehr/Jugendfeuerwehr
Berufsfeuerwehr
Pflichtfeuerwehr
Betriebsfeuerwehr
Werkfeuerwehr

Statistik

Gesamtanzahl Feuerwehren
Deutschland 25.513
Österreich 4.876
Schweiz 2.500
Südtirol 305
Liechtenstein 10
Gesamtanzahl Aktive
Deutschland 1.383.730
Österreich 247.227
Schweiz 125.000
Südtirol 12.500
Liechtenstein

(Stand 2001)

Die Feuerwehr ist eine Hilfsorganisation, deren primäre Aufgaben die Personenrettung bei Bränden, die Eingrenzung von Bränden und schließlich die Brandbekämpfung sind. Da sich in den letzten Jahrzehnten die Zahl der Brände stark zurückentwickelt hat, übernimmt die Feuerwehr zunehmend Aufgaben, die über die traditionelle Brandbekämpfung hinausgehen, wie zu dem Beispiel Rettungseinsätze. Die Art der neu übernommenen Aufgaben und die Strukturen der Feuerwehren sind regional sehr unterschiedlich.

Unter dem Begriff Feuerwehr darf in Deutschland auch der Förderverein der jeweiligen Wehr auftreten. Der Zusatz Förderverein oder Freunde der Feuerwehr ist nicht erforderlich.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Abitur-Training Chemie: Abitur-Training Chemie 1. Leistungskurs. Grundlagen und Aufgaben mit Lösungen. (Lernmaterialien) Kurzfassung des wesentlichen Abiturstoffes In zwei Bänden ist alles Wissenswerte für das Abitur (in Bayern)enthalten. Neben dem Stoff kann das Buch noch mit Aufgaben, Tipps für die schriftliche und mündliche Abiturprüfung und einer kurzen Zusammenfassung des vorausgesetzten Stoffes aufwarten. Mit der Anschaffung dieser beiden Bücher kann man...

Gründe für Unterschiede in der Welt

Der Aufbau einer Feuerwehr ist von den ihr gesetzlich übertragenen Aufgaben abhängig. Zusätzlich muss die Feuerwehr den ihr möglichen Einsätzen entsprechend ausgestattet sein. Dies macht insbesondere eine Anpassung der Technik bezüglich der Umweltverhältnisse (zum Beispiel Seen, Gebirge, Waldflächen, Hochhäuser) notwendig.

Die Feuerwehr ist zuständig für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz, die technische und allgemeine Hilfeleistung, sowie den Umweltschutz und den Katastrophenschutz.

Die Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr ist abhängig von der von ihr benutzten Technik und von genügend ausgebildetem Personal. Gerade Feuerwehren in Entwicklungsländern können ihre Aufgaben auf Grund fehlenden Kapitals nicht flächendeckend und nicht optimal erfüllen.

Abhängig von der Bevölkerungsstruktur und -dichte sind auch die Strukturen der Feuerwehrorganisationen. Sind es in dem deutschsprachigen Raum die freiwilligen Feuerwehren, die den flächenmäßig größten Teil des Brandschutzes abdecken, haben andere Länder auf Stützpunktfeuerwehren gesetzt. Wieder andere setzen auf den Brandschutz durch militärische Strukturen.

Hauptartikel:

Buch-Tipp: Abitur-Training Englisch: Abitur Training Englisch. Grammatikübung Oberstufe. Grundlagen und Aufgaben mit Lösungen. (Lernmaterialien) Optimalste Vorbereitung für das Abitur Da ich vorhabe, in Englisch mein Abitur zu machen, habe ich mich rechtzeitig mit Abitrainern eingedeckt. Da ich schlecht alle, die es gibt auf ihre Tauglichkeit prüfen konnte, habe ich mich für dieses Exemplar des Stark-Verlages entschieden, da ich mit anderen Büchern dieses Verlages schon sehr gute Erfahrungen...

Aufgaben

Die Aufgabe der Feuerwehren ist die Gefahrenabwehr, der Auftrag wird in den Gesetzen der jeweiligen Staaten geregelt. International weit verbreitet, sind ihre Aufgaben in den vier Worten Retten, Löschen, Bergen und Schützen als Leitbild enthalten.

Nachfolgend werden Aufgaben, die für einen Großteil der Feuerwehren grundlegend sind, beschrieben.

Buch-Tipp: Abitur-Training Englisch: Abitur-Training Englisch. Themenwortschatz. Aufgaben und Lösungen (Lernmaterialien) Super für das Abitur Für mich ist das Buch sehr nützlich, da man mit seiner Hilfe den Wortschatz in den Gebieten: - Environment- Developing Countries- Consumer/Helth- Work- War and Peace- Crime/Law/Drugs- Politics in UK/Vereinigte Staaten Amerika- Immigration- Civil Rightssuper aufbauen kann! Ich brauchte einige Gebiete fürs Abitur und man lernt viele Synomnime was einem...

Retten

Retten ist die Abwendung einer Lebensgefahr von Menschen, durch Sofortmaßnahmen(Erste Hilfe), die der Erhaltung oder Wiederherstellung von Atmung, Kreislauf oder Herztätigkeit dienen und/oder Befreien aus einer Zwangslage durch technische Rettungsmaßnahmen. Tätigkeitsfelder hierfür sind, z.B. Feuer, Überschwemmungen oder Verkehrsunfälle

Buch-Tipp: Abitur-Training Mathematik: Abitur-Training Mathematik. Analytische Geometrie und lineare Algebra 1. Grundlagen und Aufgaben mit Lösungen. (Lernmaterialien) Genial zu dem Üben! In diesem Buch findet man wirklich Übungsaufgaben zu allen relevanten Themen der analytischen Geometrie / linearen Algebra. Alle Lösungswegse sind sehr gut und ausführlich beschrieben, sodass man sie ohne Mühe nachvollziehen kann. Besonders nützlich ist der Theorie-Teil vorne in dem Buch, im alle wichtigen Themen kurz aber präzise...

Löschen

Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr Beschreibung
Fahrzeugbrand

Das Löschen ist die ureigenste Aufgabe der Feuerwehr. Bei diesem so genannten abwehrenden Brandschutz werden unterschiedlichste Brände mit Hilfe der technischen Feuerwehrausrüstung bekämpft.

Im Laufe der Zeit ist jedoch die Zahl der Brandbekämpfungen global zurückgegangen. Aufgrund der zunehmenden Aufgabenvielfalt der Feuerwehr nehmen die Technischen Hilfeleistungen stark zu und die Feuerwehr entwickelt sich zu dem Hilfeleistungsunternehmen.

Buch-Tipp: Abitur-Training Mathematik: Abitur-Training Stochastik. Mathematik Grundkurs. Aufgaben mit Lösungen. (Lernmaterialien) Gute Wiederholung des Stoffes Da ich in Mathematik stets zu dem unteren Drittel gehöre, habe ich mir dieses Buch angeschafft. Ich habe mich durch selbstständiges Lernen damit zumindest um 5 Punkte verbessert, jedoch sollte man keine Wunder erwarten. Da meiner Meinung nach der Stoff in der Kollegstufe für Leute mit langsamerer mathematischer Auffassungsgabe...

Bergen

Die Feuerwehr kann zusätzlich für das Bergen von Sachgütern, Tieren oder Toten, zu dem Beispiel bei Hochwasser, technischen Hilfeleistungen wie das Auspumpen von Kellern, Hilfe bei Verkehrsunfällen und Unwettern verantwortlich sein.

Buch-Tipp: Abitur-Training Physik: Abitur-Training Physik. Elektrische und elektromagnetische Felder. Leistungskurs. Aufgaben mit Lösungen. (Lernmaterialien) Uneingeschränkt empfehlenswert Dieses Buch ist (wie die anderen aus der Reihe "Abitur-Training Physik") eine hervorragende Vorbereitung auf Klausuren und Abitur.

Schützen

Zum vorbeugenden Brandschutz kann die Bereitstellung von Brandsicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen und die Kontrolle von Hydranten und Löscheinrichtungen gehören. Der vorbeugende Brandschutz ist eine wichtige Einrichtung, um Brände in dem Vorfeld zu vermeiden und die Bevölkerung schon in dem Kindesalter auf Gefahren aufmerksam zu machen und das richtige Verhalten in Notsituationen aufzuzeigen. So wird Brandschutzerziehung in Kindergärten und Grundschulen durchgeführt. Besonders in Industrienationen wird dem Betriebsbrandschutz stets mehr Augenmerk geschenkt, sei es durch eigene betriebliche oder auch durch öffentliche Feuerwehren. Darüberhinaus wird die Feuerwehr in dem Rahmen behördlicher Baugenehmigungsverfahren größerer Bauvorhaben häufig hinzugezogen und um Stellungnahme gebeten (Stellungnahmeersuchen).

Außerdem kann die Feuerwehr aktiven Umweltschutz betreiben, wie die Eindämmung von Ölunfällen, Beseitigung von Ölspuren auf Straßen und Eindämmung chemischer, biologischer und atomarer Gefahren (siehe Gefahrgut).

Auch bei der Erstellung von Alarmplänen oder bei verschiedenen Genehmigungsverfahren kann es nötig sein die Feuerwehr heranzuziehen. Zusätzlich bringt die Feuerwehr bei der Erstellung von Standards in verschiedenen Fachgebieten ihre Erfahrung und Verbesserungsvorschläge ein.

Buch-Tipp: Abitur-Training Sport: Abitur-Training Sport. Trainingslehre. Leistungskurs. Grundlagen und Aufgaben mit Lösungen. (Lernmaterialien) Gut durchdate Lernhilfe für die Oberstufenprüfung Das Buch bietet eine gute Lernunterstützung für Oberstufenschüler mit dem Leistungskurs Sport. Fragen, die meist in dem Unterricht nicht besprochen, wohl aber in der Prüfung dran kommen könnten, werden hier ausfürhlich behandelt.

Geschichte

Das Feuer war schon stets ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens. Der Mensch musste stets darauf achten, dass er das Feuer in dem Herd hütete und es keinen Schaden anrichten konnte.

Schon Friedrich Schiller formulierte in seinem Lied von der Glocke:

Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn es der Mensch gezähmt bewacht ...

Die Feuerwehr ist daher aus dem Bedürfnis der Menschen entstanden, Schäden die durch Feuer entstehen zu vermindern bzw. zu verhindern.

Buch-Tipp: Aufgabensammlung Technische Mechanik (Vieweg Fachbücher der Technik) Gelungene Aufgabensammlung In dieser Aufgabensammlung werden die Themebereiche, die in dem Lehrbuch behandelt werden noch einmal in das Gedächtnis gerufen und durch gelungene Beispiele geübt. Das Aufgabenspektrum ist relativ weit gefächert und schließt die Grund-Probleme der TM mit ein.

Vorzeit

In der Vorzeit standen die Bauten der Menschen relativ isoliert. Entstand ein Brand, so brannte ca. eine einzelne Behausung und nicht die ganze Siedlungen nieder. Diese Brände wurden aber ca. von spontan agierenden Menschen bekämpft. Eine organisierte Feuerwehr existierte nicht. Aber schon die alten Ägypter hatten die ersten organisierten Feuerlöscheinheiten.

Buch-Tipp: Automobilkaufmann/Automobilkauffrau Zwischenprüfung. Prüfungstrainer mit Aufgaben- und erläutertem Lösungsteil (Lernmaterialien) Volltreffer Dieser Prüfungstrainer hat meinem Freund, der sehr lernfaul ist, sehr geholfen. Die Art der Fragen entsprichen der der Prüfung und die Antworten sind gut erklärt. Mein Freund hat ca. mit diesem Übungsbuch für die Zwischenprüffung gelernt und ein überdurchschnittliches Ergebnis erziehlt (obwohl er in den Arbeiten meist 3en und 4en...

Römerzeit

Die Gründe für eine weitere Entwicklung des Feuerwehrwesens liegen in der zunehmenden Verstädterung und den Fortschritten der damaligen Bautechnik. In dem Römischen Reich entstanden Millionenstädte wie Rom. Die Häuser waren meist mehrstöckig und standen sehr eng beieinander, auch die Gassen waren sehr eng. Vielfach wurden hölzerne An- und Vorbauten an den Häusern errichtet. Obwohl Brandstiftung hart bestraft wurde, kam sie sehr häufig vor. Es gab keine Feuerversicherung, aber bei den großen Bränden leistete der Staat Unterstützung für die geschädigten Bürger.

Etliche Male vernichteten Feuersbrünste ganze Stadtteile von Rom. Allein der Brand in dem Juli 64 n. Chr. (in der Legende wird fälschlicherweise Kaiser Nero die Brandstiftung zugeschrieben) wütete ungefähr zehn Tage und zerstörte drei von 14 Regionen der Stadt völlig. Sieben weitere Stadtbezirke verwüstete er bis auf ein paar Ruinen. Nach diesem Brand wurden Bauvorschriften erlassen, um die Feuergefahr zu vermindern. Die Straßen wurden breiter, es wurden mehr Plätze angelegt und die Stockwerkzahl der Häuser wurde beschränkt

Im Jahr 21 v. Chr. wurde eine erste Feuerwehr mit 600 Sklaven gegründet. Zur Zeit des Kaisers Augustus folgte dann ein Feuerlösch-Corps, das aus 7 Kohorten zu je 420 bis 600 Mann bestand. Jede Kohorte war für zwei Stadtteile in Rom zuständig.

Die Römer kannten noch keine Schläuche, obwohl sie Meister der Wasserförderung waren. Statt dessen gehörten zur Ausrüstung: Spritzen, Eimer, Leitern, Stangen, Decken, Körbe, Schwämme, Besen, Lappendecken (mit Wasser getränkt zu dem Schutz der Nachbarhäuser), Einreißhaken, Sägen und Hämmer. In den Feuerlöschkohorten gab es Wasserträger, Spritzenleute, Leute mit Löschdecken und Zuständige für die Beleuchtung am Einsatzort.

Siehe auch: Feuerwehren im Römischen Reich

Buch-Tipp: Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt (Bilderbücher) Es geht um Menschen und nicht ca. um Technik "ein turbulenter Tag mit Löschmeister Wasserhose, Oma Eierschecke und Emil Zahnlücke für aufgeweckte kleine Feuerwehrfans" dies ist das einzige Bilderbuch aus meinem Kindergarten, an das ich mich richtig gut erinnern kann -trotz dass sich Mädchen sonst ja nicht so für Feuerwehr und co interessieren....

Mittelalter

Schon in dem Mittelalter waren die Gemeinden verpflichtet, den Brandschutz aufzubauen. So wurden zuerst die Innungen und Zünfte dazu verpflichtet in dem Notfall einzugreifen. Eine der ältesten bekannten Feuerordnungen wurde 1086 in Meran aufgestellt, worin die Handwerker die Aufgaben wahrzunehmen hatten.

Trotzdem kamen Großbrände, bei denen ganze Stadtviertel abbrannten, sehr häufig vor. So brannte zu dem Beispiel Lübeck allein in dem 12. Jahrhundert mehrmals ab. Straßburg brannte in dem 14. Jahrhundert achtmal nieder. Neben Feuern aus Unachtsamkeit und Brandschatzungen in Kriegen kam es häufig zu Brandstiftungen durch Banden von Mordbrennern. Erst ab dem Ende 14. Jahrhundert brannte es weniger, da ab diesem Zeitpunkt solider gebaut wurde und Stein vermehrt das Holz als Baumaterial ersetzte.

Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr Nürnberg mit einer Feuerspritze

Im 13. und 14. Jahrhundert griffen die ersten Feuerlöschverordnungen. Diese enthielten zu dem Beispiel, dass abends ab einer bestimmten Zeit alle Feuer ausgemacht werden mussten. Dies wurde vom Nachtwächter kontrolliert. So wurde unter anderem geregelt, dass Wein- und Wasserträger bei Feuer sofort mit ihren Eimern Wasser zur Brandstelle bringen mussten. Es wurden Nachtwachen eingerichtet, die Feuer in der Stadt zu melden hatten. In den Kirchentürmen wurden Türmerstuben eingerichtet. So gab es bereits in dem Wiener Stephansdom seit 1444 einen von der Stadt bezahlten Türmer, der mit der Glocke einen Feueralarm geben konnte. Tagsüber musste er eine oder mehrere rote Fahnen schwingen in der jeweiligen Richtung, wo die Brände waren, in der Nacht schwenkte er Laternen. Diese Feuerwache gab es in dem Stephansdom bis 1955.

Vermehrt wurden Wasserschöpfstellen durch Pumpwerke ständig mit Wasser versorgt und es entstanden nach und nach Wasserwerke. Auch Löschteiche entstanden in den Orten, von denen es heute noch erhaltene gibt, wenn sie auch nicht mehr die Bedeutung haben.

Als Ausrüstung standen ca. Ledereimer, Wasserfässer, Feuerhaken und Dachkrücken zur Verfügung. Ab dem 14. Jahrhundert gab es einfache Spritzen, die zunächst mit Eimern gespeist wurden.

Buch-Tipp: Das Insider-Dossier: Brainteaser im Bewerbungsgespräch - Die 120 häufigsten Aufgaben gelöst Super Vorbereitung Mich hat das Buch sehr gut auf's Vorstellungsgespräch vorbereitet. Die in dem Buch vorgestellten Brainteaser decken so ziemlich die ganze Bandbreite möglicher Aufgaben ab. Wenn man dran bleibt und viele Aufgaben trainiert, schafft man in dem Gespräch - dank des Lerneffekts - auch zunächst ungewohnt anmutende Aufgaben.

Neuzeit

Im 17. Jahrhundert wurde der Schlauch erfunden, der zuerst aus genähtem Leder angefertigt wurde; später wurde das Leder vernietet. Darüber hinaus wurden manche Feuerwehrmänner seit dem späten 17. Jahrhundert mit alten Militärhelmen ausgerüstet. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden erstmals Hanfschläuche eingesetzt, die aber erst 100 Jahre später zuverlässig in dem Feuerwehrdienst genutzt werden konnten, nach dem sie mit einer Gummi-Einlage versehen wurden. Es wurden auch erstmals Feuerknechte in den Feuerlöschverordnungen verankert, so dass von den ersten Berufsfeuerwehren gesprochen werden kann, wie zu dem Beispiel in Wien 1685.

Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr Beschreibung
Dampfspritze von 1910

Ende des 19. Jahrhunderts wurden noch Handpumpen benutzt, die von Pferden an die Einsatzstelle gezogen wurden. Die Handpumpen wurden später durch Pumpen ersetzt, die mit einer Dampfmaschine betrieben wurden, so genannte Dampfspritzenwagen. Nach Beginn der Motorisierung wurden die Pumpen mit Benzinmotoren betrieben, die auf adaptierte LKW geladen wurden. So entstanden die ersten Feuerwehrfahrzeuge. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch viele ausgediente Militärfahrzeuge auf Feuerwehrfahrzeuge umgebaut und versahen noch lange ihren Dienst.

In den Vereinigte Staaten Amerika wurden erst Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten, privatwirtschaftlich organisierten, Berufsfeuerwehren gegründet. Teilweise wurden ca. Häuser, die die Plakette einer solchen Firma trugen, gelöscht. In New York dagegen gab es starke Konkurrenz um Versicherungsprämien. So genannte runners versuchten, bei einem Brand den nächstgelegenen Hydranten für ihre Firma in Beschlag zu nehmen, was häufig zu Schlägereien führte.

Ausrüstung

Feuerwehr Beschreibung
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Container zur Dekontamination

Zur Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben verfügt die Feuerwehr in der Neuzeit über eine Vielzahl von technischem Gerät, dies umfasst neben den Feuerwehrfahrzeugen auch deren Beladung und die persönliche Ausrüstung eines jeden Feuerwehrmannes, die in einer so genannten Feuerwache untergebracht sind. Darüber hinaus kommen bei der Feuerwehr auch Kommunikationssysteme, wie das BOS-Funksystem und Technik zur Alarmierung der Feuerwehrangehörigen zu dem Einsatz.

In manchen Ländern gehören auch Rettungshunde zur Feuerwehr. Sie werden hauptsächlich in dem Katastrophenhilfsdienst nach Erdbeben oder anderen Katastrophen, aber auch bei einzelnen Vermissten zur Suche von Menschen eingesetzt.

Struktur

Die Feuerwehr muss nach bestimmten Kriterien in Einheiten strukturiert sein, damit die Mitglieder der Feuerwehr möglichst effizient zusammen arbeiten können. In einigen Ländern wurden die Strukturen vom dortigen Militär übernommen, in anderen Ländern wurden neue Strukturen geschaffen.

Hauptartikel: Feuerwehreinheiten

Ausbildung & Dienst

Da die Feuerwehren einerseits effektiv und professionell arbeiten sollen, andererseits auch der Selbstschutz nicht zu kurz kommen darf, ist eine gute Ausbildung notwendig. Darum müssen Lehrgänge, Übungen und Dienste mehr oder weniger regelmäßig von den Feuerwehrleuten besucht werden, die Aus- und Weiterbildungen werden bei Stützpunktwehren oder in so genannten Feuerwehrschulen durchgeführt. Außerdem muss eine körperliche und geistige Eignung vorhanden sein. Diese kann je nach Gesetzeslage durch ärztliche Tests und Behandlungen festgestellt werden.

Feuerwehr Beschreibung
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Typisches Gerätehaus einer kleineren Freiwilligen Feuerwehr

Durch die verstärkte Technisierung der gesamten Gesellschaft ist die Art der Einsätze wesentlich komplizierter geworden. So werden stets mehr Spezialisten benötigt. Aus diesem Grund bilden sich in manchen Feuerwehren Schwerpunkte, wie zu dem Beispiel in dem Chemiebereich oder in dem Strahlenschutz, heraus und unterstützen mit Fachleuten andere Feuerwehren.

Der aktive Dienst kann in einigen Ländern schon mit 16 Jahren beginnen, bei anderen Ländern erst ab 18. Da der Dienst körperlich sehr viel abverlangt, gibt es auch bei freiwilligen ein bestimmtes Höchstalter. Meist endet er mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres.

Der notwendige Übungsbetrieb ist nicht leicht durchzuführen, da man einerseits möglichst realistische Lagen beüben sollte, andererseits findet man nicht so leicht Übungsobjekte, die man einfach anzünden, oder Fahrzeuge, die man einfach zerschneiden kann. Noch schwieriger wird es, wenn es um Menschenrettung geht. So bleibt jede Übung ca. ein Trockentraining, das in Fleisch und Blut übergehen muss, um in dem Ernstfall richtig entscheiden zu können.

Um aber in den einfachen Handgriffen sattelfest zu werden, werden regelmäßig Feuerwehrleistungsbewerbe durchgeführt, die schon nahe dem Leistungssport liegen. Sie werden bis zu Weltmeisterschaften durchgeführt.

Jugendarbeit

Feuerwehr Beschreibung
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Jugendfeuerwehr bei einer Übung

In vielen Ländern gibt es Abteilungen der Feuerwehr die sich speziell um die Anwerbung von jungen Menschen kümmern. Damit können sie leichter Nachwuchs rekrutieren, andererseits fällt ihnen auch bei der Jugenderziehung eine verantwortungsvolle Tätigkeit zu.

Hauptartikel: Jugendfeuerwehr

Kameradschaft

Feuerwehr Beschreibung
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Mannschaft der Stützpunktfeuerwehr Gödersdorf aus Kärnten

In der Öffentlichkeit ist die Feuerwehr in dem Allgemeinen besonders durch ihre Kameradschaft bekannt. Da Feuerwehrleute sich während ihrer Arbeit aufeinander verlassen müssen und unter Umständen einander ihr Leben gegenseitig anvertrauen, ist eine ausgeprägte Kameradschaft wichtig. Vor allen bei den freiwilligen Feuerwehren hält diese Kameradschaft auch über den aktiven Dienst hinaus. Die Kameraden können bei Vorhandensein in eine Seniorengruppe, die man ab und zu Alters- und Ehrenabteilung oder wo anders Reserveabteilung bezeichnet, weiter in der Feuerwehr bleiben.

Gerade in kleinen Orten ist die Feuerwehr häufig ein gesellschaftlicher Mittelpunkt. Der Prozentsatz, den die Feuerwehrkameraden an der Ortsbevölkerung stellt ist in diesen Orten wesentlich höher als in städtischen Gebieten. Häufig waren auch schon die Väter oder Großväter der Kameraden bei der Feuerwehr (siehe auch Tradition).

Aufgrund dieser Tatsachen nennen sich die Feuerwehrangehörigen als Kameraden. Der Begriff drückt auch das starke Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Kameraden aus, das sich unter anderem auch auf ihre Freizeit auswirkt.

Bei regelmäßigen Kameradschaftsabenden treffen sich Kameraden außerdienstlich, um ihre Kameradschaft zu pflegen. In der Regel gehen sie gemeinsam Essen, Trinken, Grillabende oder andere gemeinsame Aktionen. An größeren Festen – wie etwa Weihnachten, Ostern oder Neujahr – finden vermehrt Kameradschaftsabende statt.

Häufig wird die Kameradschaft auch mit Angelobung oder Vereidigung oder einem Schwur zueinander bzw. auch der Bevölkerung unterstrichen. So gibt es auch hier verschiedene Wahlsprüche. Einige Wahlsprüche in dem deutschsprachigen Raum:

  • Einer für alle, alle für einen
  • Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr

Probleme der Feuerwehr

Finanzielle Situation

Besonders in Zeiten fehlender Investitionen (vor allem Kapital) durch die Verantwortlichen, kann eine Feuerwehr es nicht mehr schaffen, alle ihre Aufgaben wirkungsvoll zu erfüllen, das heißt es geraten unter Umständen Menschenleben in Gefahr, was wiederum den Ruf der Feuerwehr in einer Bevölkerung verschlechtern kann. Viele Feuerwehren sind auch auf die finanzielle Mithilfe der Bevölkerung angewiesen, da die Feuerwehren vor allem in finanziell schwachen Gemeinden sonst nicht ausreichend erhalten werden können. Berlin zu dem Beispiel hat heute weniger hauptberufliche Feuerwehrleute als der Ost- und der Westteil der Stadt vor der Wiedervereinigung jeweils alleine hatten. Bei der reinen Betrachtung der großen Anzahl freiwilliger Feuerwehren könnten Außenstehende die Notwendigkeit einzelner Wehren anzweifeln. Jedoch zeigen gerade Katastrophen wie das Jahrhunderthochwasser 2002 wie wichtig jede helfende Hand ist.

In anderen Ländern, wo ein freiwilliges System nicht existiert, hört man dagegen den Ruf nach einem solchen System, da es in vielen Bereich doch kostengünstiger als eine Berufsfeuerwehr ist. Ein freiwilliges System lässt sich aber kaum durch Gesetze verordnen, sondern muss langsam wachsen. So gibt es in Griechenland Sommercamps, von der ESEPA veranstaltet, mit freiwilligen Feuerwehrleuten aus anderen Ländern, die helfen, die zahlreichen Waldbrände zu bekämpfen.

Vereinbarkeit von Feuerwehr und Beruf

Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehr Beschreibung
Feuerwehrfahrzeuge

Auch durch die Arbeitswelt in dem 21. Jahrhundert wird die Schlagfähigkeit von in vielen Ländern vorkommenden Freiwilligen Feuerwehren verringert. So wird manchen freiwilligen Feuerwehrleuten von ihren Arbeitgebern untersagt, während ihrer Arbeitszeit die Arbeit wegen eines Feuerwehreinsatzes zu verlassen, obwohl dies eindeutigen gesetzlichen Regelungen widerspricht. Auch das vermehrte Auspendeln zu den Arbeitsplätzen vermindert vor allem die Tagesbereitschaften. Obwohl die Feuerwehr stets eine Männerdomäne war und es auch in Feuerwehrkreisen noch stets genügend Vorurteile gibt, werden aus diesem Grund auch stets mehr Frauen bei den Feuerwehren aufgenommen.

Allerdings gibt es auch Unternehmen, die die Merkmale von Feuerwehrangehörigen schätzen und bevorzugt aufnehmen, da diese aus dem Feuerwehrdienst Kenntnisse mitbringen, die nicht unmittelbar als zur allgemeinen Berufsausbildung zählen. So sticht besonders die Teamfähigkeit von Feuerwehrleuten heraus (siehe Kameradschaft in der Feuerwehr).

Brandstiftung durch einzelne Feuerwehrmitglieder

Häufig wird angenommen, dass besonders viele Brandstifter selber Mitglied in einer Feuerwehr sind. So haben Pyromanen aufgrund ihrer Krankheit sicher eine gesteigerte Motivation, in eine Feuerwehr einzutreten, doch wird versucht, dies durch eine geeignete soziale und strafrechtliche (Führungszeugnis) Mitgliederauswahl zu verhindern. Auch eine Kontrolle innerhalb der sozialen Gruppen der Feuerwehr verhindert solche Tendenzen. Jedoch ist dieses Problem keine Besonderheit der Feuerwehr – auch andere Gruppen könnten ähnliche Anziehungspunkte für nicht geeignete Mitglieder darstellen (vgl. Vorurteile: Schützenverein, Bundeswehr). Darum ist ein professioneller und differenzierter Umgang mit dem Thema notwendig.

Der Großteil der Brandstiftungen geht auf ganz andere Motivationen als Pyromanie zurück, wie Vertuschung von anderen Verbrechen oder Grundstück- beziehungsweise Gebäudespekulationen. Diese Taten sind nicht krankhaft motiviert und die Tätergruppen sind gar nicht interessiert, beim Feuer zuzuschauen, haben daher keine besonderen Kontakte zur Feuerwehr.

Allerdings gibt es das Problem, dass Feuerwehrleute aufgrund falscher Motivation Brände legen, um diese selbst dann zu löschen und so soziale Anerkennung (Heldenstatus ) zu bekommen. Dieses Problem ist, in dem Gegensatz zu Pyromanen in der Feuerwehr, schon ein „eigenes“ Problem, welches nicht tabuisiert, aber auch nicht zu übertrieben gesehen werden darf, da es sich auch zahlenmäßig um eine Randerscheinung handelt.

Ein anderes Vorurteil ist, dass die Feuerwehrmitglieder besonders gerne den Durst löschen. Der Prozentsatz an schwarzen Schafen bei der Feuerwehr ist allerdings nicht größer als anderswo. Bei Berufsfeuerwehren herrscht wie in jedem gewerblichen Betrieb ein Alkoholverbot. Freiwilligen Feuerwehren bilden neben der Bedeutung für die Gefahrenabwehr auch eine soziale Gruppe, also Vereine, in diesen ist natürlich ein gemeinsamer Genuss exakt so vorhanden wie in jeder anderen Gruppe. Es wird aber auf eine strenge Trennung zwischen Dienstlichem und Privatem geachtet.

Trotz dieser Schwierigkeiten haben viele Feuerwehrleute eine starke Identifizierung mit ihrer Tätigkeit. Auch an kleinen Äußerlichkeiten wie Aufklebern auf den Privatfahrzeugen mit Retten – Schützen – Löschen – Bergen oder ähnlichen Texten kann man einen gewissen Stolz erkennen.

In der Bevölkerung rangiert der Beruf des Feuerwehrmannes in dem Ansehen ganz oben und so mancher Kindertraum ist der, ein Feuerwehrmann zu werden.

Leitsprüche

Die Tätigkeit und Kameradschaft unter den Feuerwehrmitgliedern selbst wird auch häufig durch durch Leitsprüche, die regional verschieden sind, ausgedrückt. An diesen Leitsprüchen sieht man auch ungefähr die Zeit wann sie entstanden sind. Heute könnte man sie auch als Schlagworte nennen. Hier sollen ca. einige in dem deutschsprachigen Raum zitiert werden:

Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr
Einer für alle, alle für einen
Retten-Löschen-Bergen-Schützen
Freiwillig, und doch professionell

Gruß

Zum Abschluss noch der Gruß, mit dem sich Feuerwehrkameraden in dem deutschsprachigen Raum begrüßen.

Gut Wehr
Gut Schlauch
Gut Heil

Siehe auch

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